Körperliches und geistiges Wohlbefinden ist für Menschen das höchste Gut: Nur wer gesund ist, kann seine volle Kraft entfalten – privat wie auch beruflich. BPW bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, zu lernen, wie man gesund lebt und damit fit und leistungsfähig bleibt. Angebote zu Bewegung, Entspannung und medizinischer Prävention runden das Portfolio ab.

Aktiv vorbeugen

Bewegung, Entspannung, gesunde Ernährung und soziale Beratung: Auf diesen vier Schwerpunkten basiert das betriebliche Programm zur Gesundheitsförderung von BPW. Mit einer umfangreichen Auswahl an Angeboten werden alle unterstützt, die Krankheiten vorbeugen und ihre Fitness und Leistungsfähigkeit erhalten wollen – für den Beruf ebenso wie für das Privatleben.

Zum Programm gehören Sportarten wie Badminton, Laufen und Yoga, und in einem eigenen Sportstudio in Wiehl, dem BPW Aktiv-Treff, können sich die Mitarbeiter körperlich stärken sowie Ausdauer und Balance trainieren. 150 Mitglieder nutzen das Angebot der Gesundheitsförderung. Das gesundheitsorientierte Training findet unter professioneller Anleitung statt.

Mit dem Werksarzt Dr. Gunnar Heymer gibt es einen medizinischen Experten im Haus, der aktiv Vorsorge anbietet, unter anderem ein Hautscreening, Darmkrebsvorsorge und den gesundheitlichen Check-up. Seminare vermitteln Wissen zum Thema Schichtarbeit sowie zu weiteren Gesundheitsthemen. Die Mitarbeiter werden individuell zur Ergonomie am Arbeitsplatz beraten.

Wenn Mitarbeiter schwer erkrankt und deshalb länger im Beruf ausgefallen sind, hilft ihnen das Wiedereingliederungsmanagement beim Weg zurück in den Arbeitsalltag. Auch Eltern erhalten besonders intensive Unterstützung: Um ihnen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, kooperiert BPW unter anderem mit einem Netz von Tagesmüttern.

Ausgebildete Ersthelfer

314 Mitarbeiter von BPW sind als Ersthelfer ausgebildet. Sie kommen aus dem kaufmännischen wie auch aus dem gewerblichen Bereich und stehen im Notfall zur Verfügung. Die Johanniter-Unfall-Hilfe übernimmt das Training der Ersthelfer – 2017 fanden elf Lehrgänge statt. Zudem nahmen 150 der Helfer an der Schulung teil, die alle zwei Jahre stattfindet, um das nötige Wissen aufzufrischen. Der Werksarzt kontrolliert und befüllt regelmäßig die Erste-Hilfe-Kästen im Unternehmen.

Vorbeugen und impfen

Die Mitglieder des Aktiv-Treffs erhalten individuelle Trainingspläne.
Gesundheit

Die werksärztliche Abteilung mit Betriebsarzt Dr. Gunnar Heymer und seinem Team hält mehrere Angebote zur Behandlung und Prävention von Unfällen und Krankheiten bereit. Dazu gehört ein regelmäßig stattfindender kostenloser Impf-Check mit Beratung und der Möglichkeit, die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio und Masern aufzufrischen. Im Jahr 2017 haben außerdem 58 BPW Mitarbeiter die Schutzimpfung gegen Grippe in Anspruch genommen. Sie schützt nicht nur vor den Erregern im Impfstoff, sondern erhöht auch die allgemeine Abwehrbereitschaft des Körpers.

Aktion besser leben

Der sechsmonatige Intensivkurs „Gesund abnehmen – besser leben“ vermittelt BPW Mitarbeitern, wie sie überflüssige Pfunde nachhaltig verlieren können. Die Teilnehmer lernen, wie man einfach und schnell ein vollwertiges, leichtes Essen auf den Teller bringt, wie man sich zum Sport motiviert und dauerhaft dranbleibt. Die beiden ersten Runden des von BPW unterstützten Abnehmkurses zeigten ansehnliche Erfolge: Im vergangenen Jahr nahmen die 12 Teilnehmer insgesamt 79 Kilogramm ab. In der zweiten Runde, die im Frühjahr 2018 mit neun Teilnehmern zu Ende ging, waren es 44 Kilogramm Verlust – und ein enormer Gewinn an Lebensqualität. Derzeit startet das Programm in die dritte Runde.

Unfälle vermeiden

Null Unfälle am Arbeitsplatz: Das ist das erklärte Ziel von BPW. Die gleichnamige Initiative wurde 2016 gestartet, um die Zahl meldepflichtiger Unfälle deutlich zu reduzieren und dauerhaft niedrig zu halten. Dafür sollen zahlreiche präventive Maßnahmen sorgen: So wurden unter anderem 120 Führungskräfte geschult, um die Arbeitssicherheit verstärkt in den Fokus zu nehmen. Im gewerblichen Bereich finden jeden Monat mehrmals Rundgänge statt, in denen Mitarbeitende sowie Führungskräfte den Dialog zur sicheren Arbeit eingehen. Auch die Auszubildenden werden als wichtige Multiplikatoren einbezogen. Die Zahl der ehrenamtlichen Sicherheitsbeauftragten wurde ebenfalls erhöht.

Die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle stieg von 35 im Jahr 2016 auf 41 in 2017. Infolgedessen wurden Intensivseminare mit Führungskräften aus der Produktion, dem Betriebsrat, der Personalabteilung und Sicherheitsfachkräften initiiert. Die Kommunikation über Risiken bei der Arbeit, sicherheitsgerechtes Verhalten und die individuelle Gesundheit waren zentrale Punkte. Das Resultat: ein Gesprächsleitfaden für Führungskräfte sowie der Entschluss, in 2018 eine weitere Fachkraft zur Arbeitssicherheit auszubilden, die den Führungskräften der BPW in Bezug auf die Initiative "Null Unfälle" und die Erfüllung der vielfältigen rechtlichen Anforderungen beratend und unterstützend zur Seite stehen soll.